Newsletter

ASPO-Mitglieder erhalten automatisch jeden Monat den ASPO-Newsletter per E-Mail als PDF zugesandt. Dieser besteht aus einem spannenden Bericht zum Thema Peak Oil und aktuellen Entwicklungen. Der Newsletter wird vom ASPO Vorstand sorgfältig produziert und soll verschiedene Perspektiven auf den Peak Oil wie auch Lösungen aufzeigen.

Die folgenden Newsletter sind bis heute erschienen:

 

In wie weit ist der Nahe Osten immer noch das Zentrum der Erdölförderung?

Den grossen Erdölförderländern des Nahen Ostens und somit der OPEC wird seit einigen Jahren prophezeit, dass sie in naher Zukunft ihre Dominanz auf den Erdölmärkten gänzlich verlieren werden. Doch sowohl bezüglich der weltweiten Reserven mit einem Anteil von 55% und der Förderung mit einem Anteil von 40% sind die OPEC-Staaten immer noch matchentscheidend. Saudi-Arabien allein ist zum Beispiel immer noch in der Lage, die Erdölpreise weltweit zu beeinflussen. Erdöl ist unbestritten eine der Hauptursachen der Kriege im Nahen Osten, diese wirken sich ihrerseits wiederum auf die Förderbarkeit des Erdöls der OPEC-Staaten aus. Walter Stocker, Präsident der ASPO Schweiz, hat für und die Fakten gesammelt.

 

Ressourcen erzeugen statt verbrauchen!

Was ein intelligenter, empathischer Unternehmer über seine Mitarbeitenden längst weiss, gilt auch für die „montanen“ Ressourcen, die Bodenschätze: Sie dürfen nicht verbraucht , sondern sollten gewinnbringend genutzt, im besten Fall gefördert, gehegt und gepflegt werden. Dabei sollte mindestens nachhaltig vorgegangen werden oder die Ressourcen/Mitarbeitenden sollten sogar verbessert werden/sich erholen können. Bei den Bodenschätzen geht man heute automatisch davon aus, dass eine Nutzung letztendlich eine Ausbeutung, eine Reduktion des Reservoirs bedeutet. In den Newslettern zur Pflanzenkohle und über das CO2-freie, druck- und volumenneutrale Erdgaskraftwerk konnten Sie bereits über ressourcen-neutrale oder gar klimapositive oder kohlenstoff-negative Projekte und Konzepte lesen: Hier ein weiterer aufmunternder, etwas philosophischer Essay zum Thema aus einer anderen Perspektive von Martin Schmid, Maschineningenieur, Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz und Projektleiter beim Ökozentrum in Langenbruck.

 

Während die Welt auf Erneuerbare setzt, manövriert sich die Schweiz ins Hintertreffen

Solarstrom kostet durchschnittlich 7.5 Rappen pro Kilowattstunde. Sobald eine Anlage amortisiert ist, sinkt der Preis sogar auf 1 Rappen pro Kilowattstunde. Schon seit 2010 ist die Kombination von Solarstrom mit einer Wärmepumpe in der Schweiz konkurrenzfähig mit einer Ölheizung. Seit neustem fährt man auch mit einem Elektroauto günstiger als mit einem Auto mit fossilem Antrieb. Schaut man nur auf das Portemonnaie, so ist das fossile Zeitalter definitiv vorbei. Indem wir in den Schweiz aber beim Zubau von erneuerbaren Energien immer noch zaudern, manövrieren wir uns beim Ausstieg aus dem fossilen und Atomzeitalter bei der Energiewende selber ins Hintertreffen. Ein Kommentar von Anton Gunzinger, Gründer und Inhaber SCS, Autor des Bestsellers „Kraftwerk Schweiz“, Vorstandsmitglieder der ASPO Schweiz.

 

Sommerlektüre: Fracking in Pennsylvania – Gegen Trump – Null Öl, null Gas, null Kohle

In einer geologischen Schieferformation, die sich von New York bis nach West Virgina erstreckt, wird Erdgas vermutet, das ein Energie-Gigant aus Texas mithilfe von Fracking zu viel Geld machen will. Das Buch von Jennifer Haigh „Licht&Glut“ ist am Puls der Zeit und gibt einen unglaublich guten Einblick in das Frackinggeschäft. Im Buch „Gegen Trump“ erklärt Naomi Klein unter anderem, warum sich Trump nicht um den Klimawandel schert und Krisen schürt. Der CO2-Ausstoss muss nicht nur einfach sinken. Er muss runter auf »netto, null«. Warum erklärt Marcel Hänggi im Buch „Null Öl. Null Gas. Null Kohle.“ Drei Bücher vorgestellt von Anita Niederhäusern, Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz.

 

Stromspeicher für die Elektro-Mobilität - (k)eine Ressourcenfrage?

Ich fahre nun seit mehr als 22 Jahren mit Batterie-Speicher-Fahrzeugen herum – habe damit bereits etwa eine Viertel-Million Kilometer zurückgelegt. Akkumulatoren, also wieder-aufladbare, chemische Stromspeicher bestehen ja aus zwei Polen, entsprechend aus zwei unterschiedlichen Materialien. Die altbekannten Autobatterien funktionieren mit Blei und Bleioxid. Bei meinen drei Fahrzeugen waren die Akkus zuerst aus Nickel und Cadmium, später aus Kochsalz und Nickel und schlussendlich aus Lithium und Nickel-Kobalt-Mangan. Ein Kommentar von Martin Schmid, Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz und Projektleiter beim Ökozentrum in Langenbruck.

 

Wie zuverlässig ist Saudi-Arabien als Erdölförderland?

Der Zeitpunkt des geplanten Börsengangs mit 5% der Aktien von Saudi Aramco, der nationalen Erdölgesellschaft Saudi-Arabiens, wird laufend verschoben. Neuste Spekulationen gehen von 2019 aus. Das Königshaus ist sich nicht einig, ob ein Teil der Aktien direkt an chinesische Partner geht, oder ob die Aktien vielmehr an der Börse in New York oder der Londoner Börse gehandelt werden sollen. Zudem wächst die Schuldenlast von Saudi-Arabien jährlich. 20% der Saudis sind arm. Der Krieg im Jemen, in dem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate eine Schlüsselrolle spielen, ist in den letzten Monaten zu einem weiteren Sicherheitsproblem für die saudische Erdölförderung geworden. Inwieweit können wir uns also noch auf das grösste Erdölförderland verlassen? Eine Analyse von Walter Stocker, Geologe und Präsident der ASPO Schweiz.

 

Kann Fracking die sinkende Förderung aus konventionellen Erdölfeldern ausgleichen?

Die Fördermengen des günstigen und einfach zugänglichen Erdöls aus konventionellen Feldern sind seit über einem Jahrzehnt rückläufig. Gemäss dem New Policies Scenario des WEO 2017 (World Energy Outlook der IEA) wird die Erdölförderung aus existierenden Feldern bis 2040 um bis zu 65 % zurückgehen. Inwieweit werden Erdölprodukte, die mittels Fracking aus dem Boden extrahiert werden, die sich abzeichnende Lücke füllen können? Eine Analyse von Walter Stocker, Geologe und Präsident der ASPO Schweiz.

 

ASPO Schweiz Newsletter Nr. 123

Strompreise: Macht deutscher Strom aus Erneuerbaren wirklich unsere Wasserkraft kaputt?

Strom wird künftig eine immer wichtigere Rolle in unserer Energieversorgung einnehmen: einerseits in der Mobilität und andererseits in der Wärmeversorgung. Fachleute sprechen von der „Elektrifizierung“ unserer Gesellschaft. Doch bis wir soweit sind, ist noch ein langer Weg, denn 70% unserer Energieversorgung ist noch fossil oder atomar. Unsere Wasserkraft spielt in einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle. Daher werden wir hellhörig, wenn wir Pauschalurteile hören, wie dass die Förderung der Erneuerbaren in Deutschland unsere Wasserkraft kaputt mache. Dieses Vorurteil wird von einigen grossen Energieversorgern mit schlauen Kommunikationskampagnen zementiert. Ein Versuch von Anita Niederhäusern, Vorstandmitglied und Herausgeberin von ee-news.ch, Licht in das Verwirrspiel zu bringen.

Energiewende in Europa – ein Milliardengeschäft

Die digitale Simulation der Firma Supercomputing Systems AG haben gezeigt, dass die Schweiz ihren Bedarf für Strom, Mobilität und Heizung in der angestrebten besseren Welt des Jahres 2035 zu mehr als 80 Prozent mit erneuerbaren Energien decken könnte. Mit 60% Wasserstrom und unseren Stauseen haben wir dafür idealste Bedingungen. Würde die Schweiz und ganz Europa diesen Weg weiter konsequent gehen, resultierte daraus ein Milliardengeschäft. Lesen Sie den Newsletter von Aton Gunzinger, Gründer und Inhaber Supercomputing Systems AG und Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz.

Welcome to the worldwide grid parity party!

Im Mai 2017 war die Freude unter den Anhängern der erneuerbaren Energien gross: Wind- und Solarstrom waren erstmals günstiger als Strom aus fossilen Energieträgern. Dass dies keine Eintagsfliege war, belegt Martin Schmid vom Ökozentrum und Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz anhand einer Beispielrechnung für die Energieversorgung einer kleinen Insel. Schmid widerlegt Falschmeldungen zu Elektromobilität und Solarstrom und rät zum Divestment aus fossilen Energieunternehmen.