Newsletter

ASPO-Mitglieder erhalten automatisch jeden Monat den ASPO-Newsletter per E-Mail als PDF zugesandt. Dieser besteht aus einem spannenden Bericht zum Thema Peak Oil und aktuellen Entwicklungen. Der Newsletter wird vom ASPO Vorstand sorgfältig produziert und soll verschiedene Perspektiven auf den Peak Oil wie auch Lösungen aufzeigen.

Die folgenden Newsletter sind bis heute erschienen:

 

Stromspeicher für die Elektro-Mobilität - (k)eine Ressourcenfrage?

Ich fahre nun seit mehr als 22 Jahren mit Batterie-Speicher-Fahrzeugen herum – habe damit bereits etwa eine Viertel-Million Kilometer zurückgelegt. Akkumulatoren, also wieder-aufladbare, chemische Stromspeicher bestehen ja aus zwei Polen, entsprechend aus zwei unterschiedlichen Materialien. Die altbekannten Autobatterien funktionieren mit Blei und Bleioxid. Bei meinen drei Fahrzeugen waren die Akkus zuerst aus Nickel und Cadmium, später aus Kochsalz und Nickel und schlussendlich aus Lithium und Nickel-Kobalt-Mangan. Ein Kommentar von Martin Schmid, Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz und Projektleiter beim Ökozentrum in Langenbruck.

Wie zuverlässig ist Saudi-Arabien als Erdölförderland?

Der Zeitpunkt des geplanten Börsengangs mit 5% der Aktien von Saudi Aramco, der nationalen Erdölgesellschaft Saudi-Arabiens, wird laufend verschoben. Neuste Spekulationen gehen von 2019 aus. Das Königshaus ist sich nicht einig, ob ein Teil der Aktien direkt an chinesische Partner geht, oder ob die Aktien vielmehr an der Börse in New York oder der Londoner Börse gehandelt werden sollen. Zudem wächst die Schuldenlast von Saudi-Arabien jährlich. 20% der Saudis sind arm. Der Krieg im Jemen, in dem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate eine Schlüsselrolle spielen, ist in den letzten Monaten zu einem weiteren Sicherheitsproblem für die saudische Erdölförderung geworden. Inwieweit können wir uns also noch auf das grösste Erdölförderland verlassen? Eine Analyse von Walter Stocker, Geologe und Präsident der ASPO Schweiz.

Kann Fracking die sinkende Förderung aus konventionellen Erdölfeldern ausgleichen?

Die Fördermengen des günstigen und einfach zugänglichen Erdöls aus konventionellen Feldern sind seit über einem Jahrzehnt rückläufig. Gemäss dem New Policies Scenario des WEO 2017 (World Energy Outlook der IEA) wird die Erdölförderung aus existierenden Feldern bis 2040 um bis zu 65 % zurückgehen. Inwieweit werden Erdölprodukte, die mittels Fracking aus dem Boden extrahiert werden, die sich abzeichnende Lücke füllen können? Eine Analyse von Walter Stocker, Geologe und Präsident der ASPO Schweiz.

ASPO Schweiz Newsletter Nr. 123

Strompreise: Macht deutscher Strom aus Erneuerbaren wirklich unsere Wasserkraft kaputt?

Strom wird künftig eine immer wichtigere Rolle in unserer Energieversorgung einnehmen: einerseits in der Mobilität und andererseits in der Wärmeversorgung. Fachleute sprechen von der „Elektrifizierung“ unserer Gesellschaft. Doch bis wir soweit sind, ist noch ein langer Weg, denn 70% unserer Energieversorgung ist noch fossil oder atomar. Unsere Wasserkraft spielt in einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle. Daher werden wir hellhörig, wenn wir Pauschalurteile hören, wie dass die Förderung der Erneuerbaren in Deutschland unsere Wasserkraft kaputt mache. Dieses Vorurteil wird von einigen grossen Energieversorgern mit schlauen Kommunikationskampagnen zementiert. Ein Versuch von Anita Niederhäusern, Vorstandmitglied und Herausgeberin von ee-news.ch, Licht in das Verwirrspiel zu bringen.

Energiewende in Europa – ein Milliardengeschäft

Die digitale Simulation der Firma Supercomputing Systems AG haben gezeigt, dass die Schweiz ihren Bedarf für Strom, Mobilität und Heizung in der angestrebten besseren Welt des Jahres 2035 zu mehr als 80 Prozent mit erneuerbaren Energien decken könnte. Mit 60% Wasserstrom und unseren Stauseen haben wir dafür idealste Bedingungen. Würde die Schweiz und ganz Europa diesen Weg weiter konsequent gehen, resultierte daraus ein Milliardengeschäft. Lesen Sie den Newsletter von Aton Gunzinger, Gründer und Inhaber Supercomputing Systems AG und Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz.

Welcome to the worldwide grid parity party!

Im Mai 2017 war die Freude unter den Anhängern der erneuerbaren Energien gross: Wind- und Solarstrom waren erstmals günstiger als Strom aus fossilen Energieträgern. Dass dies keine Eintagsfliege war, belegt Martin Schmid vom Ökozentrum und Vorstandsmitglied der ASPO Schweiz anhand einer Beispielrechnung für die Energieversorgung einer kleinen Insel. Schmid widerlegt Falschmeldungen zu Elektromobilität und Solarstrom und rät zum Divestment aus fossilen Energieunternehmen.